Aktuelle Beteiligungen

Bekanntmachung

über den Billigungs- und Auslegungsbeschluss des Bebauungsplans ,,Am Steinkart Ost II"

I. Der Stadtrat hat am 25.04.2019 die Aufstellung des Bebauungsplanes „Am Steinkart
Ost II" beschlossen. Im Parallelverfahren wird hierzu der rechtskräftige Flächennutzungsplan
durch das Deckblatt Nr. 52 für den Geltungsbereich geändert.

Die Planung verfolgt nachstehende Planungsziele:

- Um der steigenden Nachfrage nach Baugrundstücken vor allem für junge Familien
Rechnung zu tragen, beabsichtigt die Stadt Bad Griesbach i. Rottal auf dem
Grundstück Flur: 1256 /0 der Gemarkung Karpfham Bauland auszuweisen.
- Das Plangebiet (Bild unten) befindet sich in östlicher Richtung und in Fortführung der bestehenden Wohnbebauung im Zuge des Bebauungsplanes „Am Steinkart Ost". Das künftige Baugebiet umfasst eine Fläche von ca. 27.000 m2 mit 25 Bauparzellen.

Textliche Festsetzungen
1. Festsetzungen nach § 9 BauGB
1. 1. Art der baulichen Nutzung nach § 1 BauNVO
Allgemeines Wohngebiet WA gern.§ 4 BauNVO
1. 2. Maß der baulichen Nutzung nach § 16, Abs. 2 BauNVO
- zulässig 2 Vollgeschosse gern.§ 20 BauNVO
- für alle Parzellen gilt
als Höchstgrenze GRZ 0,3 gern.§ 19 BauNVO
als Höchstgrenze GFZ 0,6 gern.§ 20 BauNVO
1.3. Festsetzungen hinsichtlich der Bauweise
- Im gesamten Geltungsbereich des B-Plans wird die offene Bauweise im Sinne des § 22
Abs. 2 BauNVO festgesetzt.
- Für alle Parzellen außer Parzellen Nrn. 08 und 19 sind nur Einzelhäuser zulässig.
- Für die Parzellen Nrn. 08 und 19 ist nur eine Doppelhaushälfte zulässig.

2. Festsetzungen nach Art. 81 BayBO
2.1 Äußere Gestaltung von baulichen Anlagen nach Art 81 (1) Nr. 1Bay80

2.1.1 Geschossausbildung:
Je nach Geländeneigung sind folgende Gebäudetypen anzuwenden:
- Bei Hanglage mit Geländeneigung von 1,50 m und mehr auf die Gebäudetiefe: zulässig 2 Vollgeschosse in Hangbauweise = Erdgeschoss und Untergeschoss am Hang
- Bei schwächer geneigtem oder ebenem Gelände: zulässig
2 Vollgeschosse= Erdgeschoss und 1.Obergeschoss
- (Kellergeschoss darf nicht sichtbar werden!)
Als Referenz und späteres Kontrollmaß dienen die im Bebauungsplan dargestellten Höhenlinien.
Das Urgelände ist in den Bauantragsplänen darzustellen.

2.1.2 Wandhöhe:
Die zulässige gemessene Wandhöhe beträgt:
- für alle Parzellen Hauptgebäude talseitig max. 7,50m, bergseitig max. 6,50 m
- Nebengebäude talseitig max. 3,5 m, bergseitig max. 3,00 m
Die Wandhöhe bemisst sich an der Traufseite vom talseitigen Urgelände bis zum Schnittpunkt
der Außenwand mit der Dachhaut.
Als Referenz und späteres Kontrollmaß dienen die im Bebauungsplan dargestellten Höhenlinien.
Das Urgelände ist in den Bauantragsplänen darzustellen.
Kniestock:
Ein Kniestock bis zur max. Höhe 1,30 ist zulässig für alle Parzellen, wenn das Dachgeschoss
nicht als Vollgeschoss ausgebildet wird.
Die Kniestockhöhe bemisst sich vom fertigen Fußboden bis zum Schnittpunkt der Außenwand
mit der Dachhaut.

2.1.3 Dachform und Dachneigung:
Für Hauptgebäude sind alle Dachformen zulässig mit einer max. Dachneigung bis 35°, sowie
Flachdächer. Bei geneigten Dachflächen sind nur gleichseitig geneigte Dachflächen zulässig.

2.1.4 Dacheindeckung:
Unter Verweis auf die NWFreiV wird die Ausführung von unbeschichteten Kupfer-, Zink- u. Bleidachflächen über 50 m2 untersagt.
Dies gilt auch für Dachdeckungen in Titanzink. Zur Ausführung kommen ausschließlich beschichtete Blechdeckungen in Rot-, Braun- u. Grautönen.
Dacheindeckungen aus Dachziegeln sind in naturrot oder als Engobe in Rot-, Braun- u. Grautönen zugelassen. Die Verwendung künstlich bzw. organisch beschichteter Dachziegel ist unzulässig.
Bei Dachbegrünungen von Flachdächern bis 5° Neigung, entfällt die nachfolgende Verpflichtung hinsichtlich Regenrückhaltung mit Drosselzisternen.

2.1.5 Dachgauben:
Dachgauben sind bei Dachausbau mit Kniestockausbildung gemäß Nr. 2.1 .2 und einer Dachneigung von mind. 30° als stehende Giebelgauben zulässig. Je Dachfläche max. 2 Stück, Abstand von der Giebelwand mindestens. 2,00 m, max. 3,0 m2 Ansichtsfläche je Dachgaube.

2.1 .6 Garagen und Nebengebäude:
Garagen und Nebengebäude sind hinsichtlich Dachformen, Dacheindeckung dem Hauptgebäude
anzupassen oder als Flachdach auszubilden.

2. 1. 7 Einfriedungen:
Straßenseitige Zäune/Einfriedungen sind zulässig bis max. 1,00 m Höhe. Bei Grundstücken,
die im Bereich von Einmündungen an Straßen angrenzen, dürfen straßenseitige Zäune oder
Hecken bis max. 0,80 m Höhe errichtet werden, damit ein Freies Sichtdreieck gewährleistet
ist.

2.1.8 Auffüllungen, Abgrabungen und Stützmauern:
Geländeauffüllungen und Abgrabungen sind in Bezug auf das natürliche, vorhandene Gelände
bis max. 1,10 m Höhendifferenz möglich.
Stützmauern, Böschungssteine, Palisaden und dergleichen sind bis max. 1, 10 m Ansichtsfläche
zulässig. Die Gesamthöhe aus Stützmauer und darüber angebrachter Einfriedung oder
Absturzsicherung darf 2,0 m nicht überschreiten.
Als Referenz und späteres Kontrollmaß dienen die im Bebauungsplan dargestellten Höhenlinien.
Das Urgelände ist in den Bauantragsplänen darzustellen.

2.1.9 Werbeanlagen:
Werbeanlagen nach Art. 81 (1) Nr. 5 BayBO sind unzulässig.

II. Am 24.07.2019 fasste der Stadtrat in seiner Sitzung einen entsprechenden Billigungsund
Auslegungsbeschluss.

III. Die Öffentlichkeit wird hiermit nach§ 3 Abs. 2 BauGB am Verfahren beteiligt. Gleichzeitig
werden die Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB
um ihre Stellungnahme gebeten. Der Entwurf zum Bebauungsplan mit textlichen Festsetzungen,
sowie die Begründung mit Umweltbericht des Architekturbüro Glenz, in der
Fassung vom 09.04.2019, zuletzt geändert am 23.07.2019, liegen in der Zeit vom

12.08.2019 bis zum 20.09.2019

in der Stadt Bad Griesbach i. Rottal - Amt Planen und Bauen -, Schloßhof 1, Zimmer
Nr. 12, während der Dienststunden (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
sowie montags und mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr), öffentlich aus.

Der Planentwurf mit den textlichen Festsetzungen und die Begründung mit Umweltbericht,
sowie die Bekanntmachung sind ebenfalls auf unserer Homepage unter
https://www.bad-griesbach.de/ra thaus/b uergerservice/bau le itpla n ung. htm 1
in der Auslegungszeit einzusehen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeitsund
Behördenbeteiligung nicht fristgerecht abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung
über die Bauleitpläne unberücksichtigt bleiben können, sofern die Stadt Bad
Griesbach i. Rottal deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren
Inhalt für die Rechtmäßigkeit der Bauleitpläne nicht von Bedeutung ist (§ 4a Abs. 6
BauGB).

Wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen liegen mit aus. Es sind neben dem Umweltbericht,
der zu den nachfolgend genannten Schutzgütern Aussagen enthält, folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar:

1. Informationen zum Schutzgut Mensch, insbesondere
- Informationen zum Verkehrslärm im Plangebiet durch die Waldeckstraße
- Informationen zur Lärmbelastung durch die maschinelle Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen
Flächen
- Informationen zur Belastung durch landwirtschaftliche Immissionen
- Stellungnahme des technischen Umweltschutzes am Landratsamt Passau und des Staatlichen
Bauamtes Passau
- Stellungnahmen der Anwohner Dr.-Wimmer-Ring, Waldeckstraße und angrenzende Wege

2. Informationen zum Schutzgut Tiere und Pflanzen. insbesondere
- Informationen zu den_ Auswirkungen der Planung auf den Lebensraum von Pflanzen und
Tieren in der zukünftigen Planung, insbesondere Informationen zum Lebensraum für
schützenswerte Tier- und Pflanzenarten, wie Kleinsäuger, Vögel und Insekten
- Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Passau
3. Informationen zum Schutzgut Boden, insbesondere
- Informationen zur Flächenversiegelung im Planungsgebiet
- Stellungnahme des Sachgebietes Wasserrecht am Landratsamt Passau (keine Lage im Überschwemmungsgebiet,
keine Altlasten)
4. Informationen zum Schutzgut Wasser. insbesondere
- Informationen zum Grundwasser im Planungsgebiet
- Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf zum Erfordernis einer wasserrechtlichen
Genehmigung für die Niederschlagswasserbeseitigung und zur Entsorgung des
Schmutzwassers
- Stellungnahme der Wasserrechtsbehörde am Landratsamt Passau; kein Wasserschutzgebiet
betroffen
- Stellungnahme der Anwohner der Ortsteile Karpfham, Afham und Aunham
5. Informationen zum Schutzgut Klima/Luft. insbesondere
- Informationen zu thermischen Belastungen und Kaltluftbildung
6. Informationen zum Schutzgut Landschaft, insbesondere
- Informationen zur exponierten, erhöhten Ortsrandlage des Plangebietes
- Konzept für die Gestaltung der Ausgleichsflächen, erstellt vom Büro Lindgrün
7. Informationen zum Schutzgut Kultur- und SachgOter, insbesondere
- Informationen zu Bodendenkmälern

Bad Griesbach i. Rottal, 31.07.2019

Stadt Bad Griesbach i. Rottal

Jürgen Fundke
Erster Bürgermeister

Ortsüblich bekannt gemacht durch Anschlag an den fünf Amtstafeln.

Angeheftet am 02.08.2019
Abgenommen am 20.09.2019

Bekanntmachung

Bekanntmachung

über den Billigungs- und Auslegungsbeschluss des Flächennutzungsplanes Deckblatt Nr. 52 WA „Am Steinkart Ost 11"

1. Der Stadtrat hat am 25.04.2019 die Änderung des Flächennutzungsplanes durch das
Deckblatt Nr. 52, WA „Am Steinkart Ost II" beschlossen.
Die Deckblattänderung Nr. 52 verfolgt nachstehende Planungsziele:

- Die Stadt Bad Griesbach beabsichtigt neues Bauland in Fortführung der bestehenden
Wohnbebauung „Am Steinkart Ost" auszuweisen.
- Das Plangebiet soll auf einer Teilfläche des Grundstückes Flurnummer: 1256/0 der
Gemarkung Karpfham verwirklicht werden. Im derzeit rechtsgültigen Flächennutzungsplan
ist auf diesem Grundstück eine landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen.
Die geplante Änderung des Flächennutzungsplanes sieht nunmehr eine neue Nutzung
als Allgemeines Wohngebiet im Sinne des§ 4 BauNVO vor.

Das Planungsgebiet der Deckblattänderung Nr. 52 ist mit roter Farbe in der nachfolgenden
Grafik dargestellt.

II. Der Deckblattentwurf Nr. 52 zum Flächennutzungsplan, die Begründung mit Umweltbericht zum Deckblatt Nr. 52 vom 09.04.2019, in der Fassung vom 23.07.2019 wurden in der Stadtratssitzung vom 24.07.2019 gebilligt.

III. Die Öffentlichkeit wird hiermit nach§ 3 Abs. 2 BauGB am Verfahren beteiligt. Gleichzeitig
werden die Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB
um ihre Stellungnahme gebeten. Der Deckblattentwurf, sowie die Begründung mit Umweltbericht
des Architekturbüro Glenz, in der Fassung vom 09.04.2019, zuletzt geändert
am 23.07.2019, liegen in der Zeit vom

12.08.2019 bis zum 20.09.2019

in der Stadt Bad Griesbach i. Rottal - Amt Planen und Bauen -, Schloßhof 1, Zimmer
Nr. 12, während der Dienststunden (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
sowie montags und mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr), öffentlich aus.
Der Planentwurf mit Begründung und Umweltbericht, sowie die Bekanntmachung sind
ebenfalls auf unserer Homepage unter https://www.bad-griesbach.de/rathaus/buergerservice/bauleitplanunq.html in der Auslegungszeit einzusehen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeitsund
Behördenbeteiligung nicht fristgerecht abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung
über die Bauleitpläne unberücksichtigt bleiben können, sofern die Stadt Bad
Griesbach i. Rottal deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren
Inhalt für die Rechtmäßigkeit der Bauleitpläne nicht von Bedeutung ist (§ 4a Abs. 6
BauGB).

Wir verweisen außerdem auf den § 3 Absatz 3 BauGB:
Bei Flächennutzungsplänen ist ergänzend zu dem Hinweis nach Absatz 2 Satz 2 Halbsatz
2 darauf hinzuweisen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nummer
2 des Umwelt- Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7
Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen
ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend
gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen liegen mit aus. Es sind neben dem Umweltbericht,
der zu den nachfolgend genannten Schutzgütern Aussagen enthält, folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar:

1. Informationen zum Schutzgut Mensch, insbesondere
- Informationen zum Verkehrslärm im Plangebiet durch die Waldeckstraße
- Informationen zur Lärmbelastung durch die maschinelle Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen
Flächen
- Informationen zur Belastung durch landwirtschaftliche Immissionen
- Stellungnahme des technischen Umweltschutzes am Landratsamt Passau und des
Staatlichen Bauamtes Passau

2. Informationen zum Schutzgut Tiere und Pflanzen, insbesondere
- Informationen zu den Auswirkungen der Planung auf den Lebensraum von Pflanzen
und Tieren in der zukünftigen Planung, insbesondere Informationen zum Lebensraum
für schützenswerte Tier- und Pflanzenarten, wie Kleinsäuger, Vögel und Insekten
- Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Passau

3. Informationen zum Schutzgut Boden, insbesondere
- Informationen zur Flächenversiegelung im Planungsgebiet
- Stellungnahme des Sachgebietes Wasserrecht am Landratsamt Passau (keine Lage
im Überschwemmungsgebiet, keine Altlasten)

4. Informationen zum Schutzgut Wasser. insbesondere
- Informationen zum Grundwasser im Planungsgebiet
- Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf zum Erfordernis einer wasserrechtlichen Genehmigung für die Niederschlagswasserbeseitigung und zur Entsorgung
des Schmutzwassers
- Stellungnahme der Wasserrechtsbehörde am Landratsamt Passau; kein Wasserschutzgebiet
betroffen
5. Informationen zum Schutzgut Klima/Luft. insbesondere
- Informationen zu thermischen Belastungen und Kaltluftbildung
6. Informationen zum Schutzgut Landschaft. insbesondere
- Informationen zur exponierten, erhöhten Ortsrandlage des Plangebietes
- Konzept für die Gestaltung der Ausgleichsflächen, erstellt vom Büro Lindgrün
7. Informationen zum Schutzgut Kultur- und Sachgüter. insbesondere
- Informationen zu Bodendenkmälern

Bad Griesbach i. Rottal, 31.07.2019

Stadt Bad Griesbach i. Rottal

Jürgen Fundke
Erster Bürgermeister

Ortsüblich bekannt gemacht durch Anschlag an den fünf Amtstafeln.

Angeheftet am 02.08.2019
Abgenommen am 20.09.2019

Bekanntmachung

Bekanntmachung

über den Billigungs- und Auslegungsbeschluss der Klarstellungs- und Einbeziehungssatzung „Weinzierl", 2. Änderung

1. Der Stadtrat der Stadt Bad Griesbach i. Rottal hat in seiner Sitzung vom 27.11.2014, die Änderung der Klarstellungs- und Einbeziehungssatzung „Weinzierl" durch Deckblatt Nr. 2 auf dem Grundstück Flur-Nr. 950/8 der Gemarkung Karpfham beschlossen.

2. Mit Schreiben vom 10.06.2014, eingegangen am 24.06.2014 beantragt der Grundstückseigentümer die Änderung der Einbeziehungssatzung auf dem Grundstück FI.-Nr. 950/8 Gemarkung Karpfham durch ein Deckblatt. Die Baugrenzen sollen erweitert und die Garagen und offenen Stellplätze neu verteilt werden. Nach dem Vorentwurf des Architekturbüros Lehner, 94086 Bad Griesbach i. Rottal vom 10.06.2014, welches vom Grundstückseigentümer beauftragt worden ist, sind folgende Festsetzungen vorgesehen:

- Der Geltungsbereich umfasst das gesamte Grundstück FI.-Nr. 950/8 der Gemarkung Karpfham
- Art der baulichen Nutzung: Allgemeines Wohngebiet WA
- Zahl der Vollgeschosse: II + UG
- Dachneigung: Hauptgebäude 25° - 35°, Nebengebäude 12° - 25°
- Dachform: Satteldach
- Dachdeckung: Hauptgebäude in Schindeln, Farbe in Schwarz/ grau oder Rotabstufungen, Nebengebäude, Anbauten und Garagen in Schindeln / Metallbahnen / begrüntes Flachdach
- Dacheinschnitte, Zwerggiebel u. Dacheinschnitte: unzulässig

3. Der Bauausschuss der Stadt Bad Griesbach i. Rottal hat in seiner Sitzung vom 09.05.2019 die Klarstellungs- und Einbeziehungssatzung „Weinzierl" 2. Änderung mit der Planfassung und textlichen Festsetzungen vom 10.06.2014 gebilligt.

Der Planentwurf des Architektenbüros Lehner, 94086 Bad Griesbach i.Rottal vom 10.06.2014 liegt in der Zeit vom

29.05.2019 bis 01.07.2019

in der Stadt Bad Griesbach i. Rottal - Amt Planen und Bauen -, Schloßhof 1, Zimmer Nr. 12 während der Dienststunden (montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr), öffentlich aus. Während der Auslegungsfrist können Anregungen (schriftlich oder zur Niederschrift) vorgebracht werden.

Außerdem ist die Bekanntmachung und der Plan auf unserer Internetseite unter https://www.bad-griesbach.de/rathaus/buergerservice/bekanntmachungen.html abzurufen.

Stadt Bad Griesbach i. Rottal

Jürgen Fundke
Erster Bürgermeister

Ortsüblich bekannt gemacht durch Anschlag an den fünf Amtstafeln.
Angeheftet am 20.05.2019
Abgenommen am 02.07.2019

Anlage


 

Bekanntmachung

über die Aufstellung des Bebauungsplans ,,Am Steinkart Ost II"

1. Der Stadtrat hat am 25.04.2019 die Aufstellung des Bebauungsplanes „Am Steinkart Ost II" beschlossen. Im Parallelverfahren wird hierzu der rechtskräftige Flächennutzungsplan durch das Deckblatt 52 für den Geltungsbereich geändert.

Die Planung verfolgt nachstehende Planungsziele:

- Um der steigenden Nachfrage nach Baugrundstücken vor allem für junge Familien Rechnung zu tragen, beabsichtigt die Stadt Bad Griesbach i. Rottal auf dem Grundstück Flur: 1256 /0 der Gemarkung Karpfham Bauland auszuweisen.

- Das Plangebiet (Bild unten) befindet sich in östlicher Richtung und in Fortführung der bestehenden Wohnbebauung im Zuge des Bebauungsplanes „Am Steinkart Ost". Das künftige Baugebiet umfasst eine Fläche von ca. 27.000 m2 mit 25 Bauparzellen.

Durch das Architekturbüro Glenz, Bad Griesbach i. Rottal, wurde ein Planentwurf mit textlichen Festsetzungen erstellt.

Die Erschließung des neuen Baugebietes erfolgt über den bereits baulich vorhandenen Anschluss an die Gemeindestraße „Waldeckstraße". Die Art der baulichen Nutzung soll im Plangebiet als Allgemeines Wohngebiet gemäß § 4 BauNVO bestimmt werden, indem überwiegend eine Bebauung mit Einzelhäuser vorgesehen ist.

Nördlich und östlich wird das Gebiet vom Staatsforst „Steinkart" umfasst. Im Süden des Geltungsbereiches befindet sich derzeit landwirtschaftlich genutzte Fläche. Westlich schließt das Plangebiet an bestehende Wohnbebauung an.

2. Der Planentwurf sowie die textlichen Festsetzungen des Architurbüro Glenz in der Fassung vom 09.04.2019, liegen in der Zeit vom

13.05.2019 bis zum 14.06.2019

in der Stadt Bad Griesbach i. Rottal - Amt Planen und Bauen -, Schlosshof 1, Zimmer Nr. 12, während der Dienststunden (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie montags und mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr), öffentlich aus.
Der Planentwurf mit Begründung und Umweltbericht, sowie die Bekanntmachung sind ebenfalls auf unserer Homepage unter
www.badqriesbach.de/rathaus/buergerservice/bekanntmachungen in der Auslegungszeit einzusehen.

Während der Auslegungsfrist können Anregungen abgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Stadt Bad Griesbach i. Rottal

Jürgen Fundke
Erster Bürgermeister

Ortsüblich bekannt gemacht durch Anschlag an den fünf Amtstafeln.
Angeheftet am 03.05.2019
Abgenommen am 17.06.2019

Anlage


 

Bekanntmachung

über die Änderung des Flächennutzungsplanes durch Deckblatt Nr. 52 WA „Am Steinkart Ost II"

1. Der Stadtrat hat am 25.04.2019 die Änderung des Flächennutzungsplanes durch das Deckblatt Nr. 52, WA „Am Steinkart Ost II" beschlossen.

Die Deckblattänderung Nr. 52 verfolgt nachstehende Planungsziele:

- Die Stadt Bad Griesbach beabsichtigt neues Bauland in Fortführung der bestehenden Wohnbebauung „Am Steinkart Ost" auszuweisen.
- Das Plangebiet soll auf einer Teilfläche des Grundstückes Flurnummer: 1256/0 der Gemarkung Karpfham verwirklicht werden. Im derzeit rechtsgültigen Flächennutzungsplan ist auf diesem Grundstück eine landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Die geplante Änderung des Flächennutzungsplanes sieht nunmehr eine neue Nutzung als Allgemeines Wohngebiet im Sinne des § 4 BauNVO vor.

Das Planungsgebiet der Deckblattänderung Nr. 52 ist mit roter Farbe in der unten dargestellten Grafik dargestellt.

Nördlich und östlich wird das Gebiet vom Staatsforst „Steinkart" umfasst. Im Süden des Geltungsbereiches befindet sich derzeit landwirtschaftlich genutzte Fläche. Westlich schließt das Plangebiet an bestehende Wohnbebauung an. Das Planungsgebiet wird derzeit als Acker genutzt. Im rechtswirksamen Flächennutzungsgebiet wird die Fläche für die Landwirtschaft dargestellt.

2. Der geänderte Deckblattentwurf des Architekturbüro Glenz sowie der Umweltbericht in der Fassung vom 09.04.2019, liegen in der Zeit vom

13.05.2019 bis zum 14.06.2019

in der Stadt Bad Griesbach i. Rottal - Amt Planen und Bauen-, Schlosshof 1, Zimmer Nr. 12, während der Dienststunden (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie montags und mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr), öffentlich aus.
Der Planentwurf mit Begründung und Umweltbericht, sowie die Bekanntmachung sind ebenfalls auf unserer Homepage unter www.bad-griesbach.de/rathaus/buergerservice/bekanntmachungen in der Auslegungszeit einzusehen.

Während der Auslegungsfrist können Anregungen abgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Wir verweisen außerdem auf den § 3 Absatz 3 BauGB:
Bei Flächennutzungsplänen ist ergänzend zu dem Hinweis nach Absatz 2 Satz 2 Halbsatz 2 darauf hinzuweisen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt- Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Stadt Bad Griesbach i. Rottal

Jürgen Fundke
Erster Bürgermeister

Ortsüblich bekannt gemacht durch Anschlag an den fünf Amtstafeln.
Angeheftet am 03.05.2019
Abgenommen am 17.06.2019

Anlage